Deshalb wurde das Innovationsnetzwerk Rerubber gegründet
Gummirezyklat weiterentwickeln – jetzt

Von Anna-Maria Guth, Netzwerk-Managerin Rerubber und Geschäftsführerin CGW 5 min Lesedauer

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Ende vergangenen Jahres startete das ZIM-geförderte Netzwerk Rerubber Solutions mit dem Anspruch, Gummimehl neu zu denken –mit starken Partnern, ambitionierten Zielen und einer digitalen Wissensplattform für die Zukunft.

Das Projektkonsortium bei einem Projekttreffen.(Bild:  Rerubber)
Das Projektkonsortium bei einem Projekttreffen.
(Bild: Rerubber)

Jährlich fallen allein in Deutschland rund 600.000 t Altreifen an – europaweit sogar 3,9 Mio. t. Hinzu kommen wachsende Mengen technischer Gummiabfälle aus Industrie und Logistik. Ein beträchtliches ökologisches Problem, aber vor allem auch eine enorme Ressource: Denn das daraus gewonnene Gummimehl gilt als vielseitiger Sekundärrohstoff mit signifikantem Innovationspotenzial. Hier setzt das Innovationsnetzwerk Rerubber Solutions an – gefördert vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Mit einem Fördervolumen von rund drei Millionen Euro bringt das Netzwerk mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen zusammen, um neue Technologien, Anwendungen und Produkte auf Basis von Gummimehl zu entwickeln. Ziel: Die werkstoffliche Verwertung von Gummireststoffen wirtschaftlich wie ökologisch auf ein neues Level zu heben.