Kommentar
„Krise bedeutet auch Chance“

Ein Kommentar von Prof. Dr.-Ing. Mathias Seitz, Hochschule Merseburg 3 min Lesedauer

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Dow steigt aus dem Steamcrackergeschäft aus (wir berichteten). Hiervon betroffen sind in Deutschland die Standorte Böhlen und Leuna. Prof. Dr.-Ing. Mathias Seitz verantwortet und lehrt die Themen Verfahrenstechnik/Technische Reaktionsführung an der Hochschule Merseburg und hat exklusiv für PlastXnow die Bedeutung der Schließung für die Region eingeordnet.

Prof. Dr.-Ing. Mathias Seitz(Bild:  Nadja_Mahjoub_Fotografie)
Prof. Dr.-Ing. Mathias Seitz
(Bild: Nadja_Mahjoub_Fotografie)

Die Chemieindustrie steht in Deutschland nicht zuletzt wegen der gesteckten Klimaziele im Umbruch. Eine ganze energieintensive Industriebranche muss weitestgehend treibhausgasneutral werden. Die Preise für eine konstante Energieversorgung und für CO2-Zertifikate steigen, wodurch viele global agierende Konzerne ihre Investments überprüfen. Der globale Wettbewerb führt so eher zu Neuinvestments in Wachstumsmärkten und zu fehlenden Investments im ressourcenarmen Europa. Einen dieser Schritte ist nun auch Dow gegangen. Der Konzern steigt aus dem energieintensiven Steamcrackergeschäft in Böhlen und den Chloralkali- und Vinylanlagen in Schkopau aus.

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