Ressourcenschonender Flüssigsilikonkautschuk Ohne Tempern für den Lebensmittelkontakt geeignet

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Wacker stellt auf der K 2025 einen biomethanolbasierten Flüssigsilikonkautschuk, der ohne thermische Nachbehandlung für Produkte im Lebensmittelkontakt eingesetzt werden kann.

Der Duftspender wird vor dem Gebrauch oben auf das Mundstück gesteckt der Trinkflasche. Er soll dazu anregen, mehr Wasser zu trinken. (Bild:  Wacker)
Der Duftspender wird vor dem Gebrauch oben auf das Mundstück gesteckt der Trinkflasche. Er soll dazu anregen, mehr Wasser zu trinken.
(Bild: Wacker)

Trinkflaschen des Unternehmens Air up besitzen einen speziellen Aroma-Pod, der beim Trinken eine Geschmackswahrnehmung erzeugt. Wasser erhält auf diese Weise Geschmack, ohne Zusatz von Zucker oder anderen Stoffen. Befestigt wird der ringförmige Aroma-Spender am Mundstück der Flasche. Das Formteil ist somit das zentrale Bauteil, welches das Trinken mit Geschmack durch sogenannte retronasale Wahrnehmung ermöglicht.

Die eco-Silicone basieren auf pflanzlichem, nicht-fossilem Methanol und sind damit besonders ressourcenschonend. Die Herstellung wird nach dem Redcert-2-Standard zertifiziert. Damit ist die Nachverfolgbarkeit von erneuerbaren Rohstoffen entlang des gesamten Produktionsprozesses sichergestellt.

Mundstück wird live produziert

Das Mundstück wird aus biomethanolbasiertem Silikon in Düsseldorf hergestellt.(Bild:  Wacker)
Das Mundstück wird aus biomethanolbasiertem Silikon in Düsseldorf hergestellt.
(Bild: Wacker)

Auf der Kunststoffmesse K 2025 wird der Chemiekonzern Wacker solche Mundstücke aus Elastosil eco LR 5003 produzieren. Der temperfreie Flüssigsilikonkautschuk eignet sich besonders für Großserienprodukte im Lebensmittel- und anderen sensiblen Bereichen. Was den Gehalt an flüchtigen Anteilen betrifft, entsprechen Formteile aus solchen Silikonen auch ohne thermische Nachbehandlung den Grenzwerten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Zudem erfüllen sie die Anforderungen der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Damit lässt sich das Mundstück – genauso wie Trinkhalme, Backformen, Teigschaber und andere Gegenstände – sehr effizient herstellen. Falls gewünscht, können hergestellte Produkte zusätzlich getempert werden, um noch höhere Festigkeiten zu erzielen.

Das Werkzeug, mit dem die Mundstücke hergestellt werden, wurde von Rico Elastomere Projecting konstruiert und produziert. Es hat vier Kavitäten und das Silikon wird diesen mittels Kaltkanaltechnik zugeführt.

So sieht die Lieferkette für die Serie aus

Die gesamte Produktion der Air up-Flaschen findet im Radius von 140 km statt. Wacker produziert das Silikon in Burghausen, Rico fertigt die Mundstücke in Oberösterreich in Thalheim bei Wels, die Endmontage findet bei Greiner in Kremsmünster, das ebenfalls in Oberösterreich liegt, statt. Dies ist nachhaltig und bietet alle Vorteile einer kurzen, stabilen Lieferkette und ist ein bewusster Schritt von Air up.
Quelle: Wacker

K 2025: Halle 6/Stand A10

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