In diesem Jahr feiert Reiff, Reutlingen, sein 100-jähriges Bestehen. Im Jahr 1910 von dem jungen Kaufmann Albert Reiff als Albert Reiff KG für technische Gummiwaren gegründet, wird das Unternehmen heute von den Enkeln Eberhard und Hubert Reiff geführt. Längst ist in der Firmenzentrale auch der Geschäftsbereich Reifen und Autotechnik eingezogen. Der technische Handel blieb jedoch Kernbereich des Unternehmens. Inzwischen beschäftigt die Reiff Gruppe über 1400 Mitarbeiter und erzielt mit acht diversifizierten Geschäftsbereichen bzw. acht Tochterunternehmen einem Umsatz von rund 300 Mio. Euro pro Jahr.

Als Albert Reiff 1942 starb, war es an seinem Sohn Günter, den größtenteils zerstörten Betrieb neu aufzubauen. In kurzer Zeit expandierte er in beiden Geschäftsbereichen, gründete neue Niederlassungen, übernahm andere Firmen und weitete den Wirkungsraum auf ganz Baden-Württemberg aus. Mittlerweile ist Reiff auch mit Standorten in Hessen, Sachsen, Polen, Luxemburg und Belgien vertreten.

Schon früh weitete das Unternehmen sein Lieferprogramm aus, das derzeit über 140000 technische Produkte umfasst. Außerdem bietet es umfangreiche Be- und Weiterverarbeitung in allen Hauptproduktgruppen, die einen Anteil von über 20 % am Gesamtumsatz ausmachen. So fertigt der Dienstleister seit zehn Jahren Baugruppen nach individuellen Vorgaben. Sowohl eigene als auch zugekaufte Teile werden zu komplexeren Baugruppen zusammengefügt und als komplettes Bauteil just-in-time in Serie geliefert. Die Kunden kommen speziell aus den Bereichen Automotive, Verpackung, Textil und allgemeiner Maschinenbau.

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