Die Anlage in Antwerpen ist die zweite Anlage des Unternehmens zur Butadien-Extraktion in Europa. „Mit der Anlage sichern wir unsere interne Versorgung mit Butadien zu wettbewerbsfähigen Kosten“, sagt Dr. Uwe Kirchgäßner, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Basic Petrochemicals Europe der BASF. „Zusätzlich können wir auch Chancen im externen Markt wahrnehmen und damit unsere Marktposition in Europa stärken.“ Das Chemieunternehmen betreibt bereits im Ludwigshafener Stammwerk eine solche Extraktionsanlage mit einer Produktionskapazität von 105.000 t/a.

Die Extraktion des Butadiens erfolgt auf Basis von Roh-C4, einem Produkt des Steamcrackers. „Mit der neuen Anlage bauen wir die Integration der C4-Wertschöpfungskette in Antwerpen weiter aus“, sagt Wouter de Geest, Geschäftsführer der BASF Antwerpen.

Butadien wird unter anderem für die Produktion von synthetischem Kautschuk für die Reifenindustrie benötigt. Weitere Einsatzfelder sind die Kunststoffherstellung sowie Papierchemikalien.

(dw)

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