„Reduzierung der Elastomerreibung durch den Einsatz nanoskaliger ‚Plasma-Polymer’-Schichten“ lautetet das Thema eines neuen Gemeinschaftsprojekts der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG), Frankfurt/M., und des Deutschen Instituts für Kautschuktechnologie (DIK), Hannover.

Reibungsphänomene stellen für die Anwendung elastomerer Komponenten häufig ein großes Problem dar. Ziel des Projekts ist, mithilfe der Atmosphärendruck-Plasmatechnik nanoskalige Polymerschichten auf den Elastomeren zu erzeugen, die die Reibung des modifizierten Elastomers gegenüber Substraten wie Elastomeren, Kunststoffen und Metallen deutlich reduzieren. Dabei sollen die Eigenschaften des elastomeren Bauteils nicht verändert werden. Die Schicht aus „Plasma-Polymer“ muss auf dem Elastomer stabil haften, um die Reduzierung der Reibungskoeffizienten möglichst dauerhaft zu gewährleisten und elastomertypische Deformationen unbeschadet zu überstehen.

Die verminderte Verschleißanfälligkeit würde die Lebensdauer von Elastomerbauteilen erhöhen. Aufgrund der Geschwindigkeit des Verfahrens könnte der „Behandlungsschritt“ auch in-line während der Produktion stattfinden. Dadurch ließen sich bisherige teure oder für Mitarbeiter bzw. Umwelt bedenkliche Verfahren ablösen.

Die DKG lädt alle an dem Projekt Interessierten zu einer unverbindlichen Projektbesprechung am 30. März im Wdk-Haus in Frankfurt ein.

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