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Die Rohstoffknappheit zieht sich durch alle Branchen. (Bild: Ifo Institut)

„Von einer Entspannung kann aber nicht gesprochen werden“, sagt der Leiter der Ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Insbesondere, weil die Firmen erwarten, dass die Engpässe bis weit ins neue Jahr bestehen bleiben.“

Der Ifo-Umfrage zufolge gehen die Industriefirmen im Durchschnitt davon aus, dass die Probleme noch 8 Monate andauern werden. Die Chemische Industrie erwartet sogar einen Zeitraum von 10 Monaten. Ähnliche Werte berichtet die Automobilbranche. Den kürzesten Zeitraum mit 5,5 Monaten erwartet die Nahrungsmittelindustrie.

Welche Branchen besonders betroffen sind

Besonders betroffen sind die Hersteller von Elektrischen Ausrüstungen; 90 % berichten von Problemen bei der Materialbeschaffung. Ein ähnliches Ausmaß hat die Knappheit in der Automobilindustrie. Im Maschinenbau sind es 81 % und bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren 73,8 %. Bei den Nahrungsmittelherstellern beträgt der Anteil 51 %. Dieser ist seit dem letzten Monat um 6 Prozentpunkte gestiegen.

In den meisten anderen Branchen hat die Lage sich etwas entspannt. Aufgrund der andauernden Lieferprobleme planen weiterhin viele Unternehmen an der Preisschraube zu drehen. „Wir sehen, wie sich die Preiserhöhungen durch die gesamte Wirtschaft ziehen“, sagt Wohlrabe.

Quelle: Ifo Institut

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