Das Konzern-Ebitda hat sich im 1. Quartal um 14,0 % auf 33,4 Mio. Euro verbessert. Das Ebit hat sich um 18,9 % auf 22,3 Mio. Euro erhöht. Zum Ergebnisanstieg trugen neben der starken operativen Entwicklung das strategische Rohstoffmanagement, die Kostendisziplin und weitere Effizienzgewinne bei. Die Ebitda-Marge verbesserte sich auf 14,4 % (nach 13,6 %) und die Ebit-Marge auf 9,6 % (nach 8,7 %) verbessert. Das Ergebnis nach Steuern (Periodenüberschuss) stieg um 5,0 % auf 13,1 Mio. Euro.

„Wir sind im ersten Quartal 2014 schneller als der Markt gewachsen, weil wir unseren Vertrieb massiv gestärkt und noch internationaler aufgestellt haben. Wir haben unsere Angebotspalette um neue, am Markt erfolgreiche Produkte erweitert und unser Kundenservice intensiviert. Wir gewinnen neue Key Accounts und bauen das Geschäft mit unseren bestehenden Kunden weiter aus“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Thomas Fahnemann den aktuellen Geschäftsverlauf. „Auf der Kostenseite profitieren wir vom aktiven Management unseres Rohstoffbedarfs und der hohen Kapazitätsauslastung. Das gute Quartalsergebnis wurde daher weniger vom Marktwachstum, als von der Umsetzung strategischer Maßnahmen getragen“, sagte Fahnemann.

Der Fokus im Segment Sempermed (Segment Medizin) liegt auf der weiteren Steigerung der Effizienz der einzelnen Werke und der Profitabilität des Segments. Die Gruppe geht von einer weiteren globalen Nachfragesteigerung bei Untersuchungs- und Schutzhandschuhen aus.

Im Sektor Industrie (Segmente Semperflex, Sempertrans und Semperform) wird für das Geschäftsjahr 2014 eine stabile Entwicklung erwartet, da die Kapazitäten in allen drei Segmenten bereits sehr gut ausgelastet sind. Der Ausbau der Fertigungskapazitäten für Hydraulik- und Industrieschläuche in Odry, Tschechien, und für Förderbänder am Standort Belchatów, Polen schreitet plangemäß voran. Zusätzliche Kapazitäten werden ab dem ersten Halbjahr 2015 zur Verfügung stehen. Insgesamt wird Semperit 2014 voraussichtlich rund 50 bis 60 Mio. Euro in den Kapazitätsausbau und in die Instandhaltung der Anlagen investieren.

(dw)

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