Fortschritt durch Nachhaltigkeit Continental und GIZ intensivieren Engagement im Naturkautschukanbau

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 2 min Lesedauer

Continental setzt sich gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gezielt für nachhaltige Praktiken im kleinbäuerlichen Naturkautschukanbau in Indonesien ein und verlängert das bestehende Projekt um weitere drei Jahre. Damit werden bis 2027 rund 1.000 weitere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern unterstützt.

Bis 2027 sollen rund 1.000 weitere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in das Projekt einbezogen werden.(Bild:  GIZ/Canopy Indonesia)
Bis 2027 sollen rund 1.000 weitere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in das Projekt einbezogen werden.
(Bild: GIZ/Canopy Indonesia)

Continental hat sich entschlossen, das Projekt zur Förderung nachhaltiger Praktiken im indonesischen Naturkautschukanbau um drei Jahre zu verlängern. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sollen zu den aktuell rund 5.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bis 2027 zusätzliche 1.000 geschult werden, um Naturkautschuk nach festen Nachhaltigkeitskriterien zu produzieren. 
Die Trainings vermitteln den Bäuerinnen und Bauern nachhaltige Anbaumethoden und landwirtschaftliche Praktiken. Das verbessert die Qualität des Kautschuks, erhöht die Erträge, optimiert die Lieferkette und steigert das Einkommen der Kautschukbäuerinnen und -bauern. Außerdem trägt dies dazu bei, das wichtige Thema der Erhaltung oder Wiederherstellung der Biodiversität im Projektgebiet umzusetzen. Die Einführung eines digitalen Rückverfolgbarkeitssystems sorgt zudem für Transparenz in der gesamten Lieferkette des Naturkautschuks – vom Kautschukbaum bis zum Einsatz in der Produktion bei Continental.

Transparenz und Verantwortung in der Lieferkette

Dr. Michael Radke, Leiter Nachhaltigkeit im Einkauf bei Continental, hebt die Bedeutung der transparenten und nachhaltigen Lieferketten hervor. "Die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass wir die Naturkautschuk-Lieferkette nicht nur transparenter gestalten, sondern auch die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern signifikant verbessern können", so Dr. Radke. Die Einführung eines digitalen Rückverfolgbarkeitssystems spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ziel ist es, bis 2030 den gesamten Bedarf an Naturkautschuk aus verantwortungsvoller Beschaffung zu decken. Unterstützt von globalen Initiativen wie der Global Platform for Sustainable Natural Rubber (GPSNR) arbeitet Continental beständig an der Minimierung der Umwelt- und Sozialrisiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Fortschritt für Mensch und Natur

Eingebettet in eines von der Unesco als Biosphärenreservat anerkanntes Gebiet, bietet das Projekt von Continental und GIZ lebenswichtige Unterstützung. Neben praktischen Schulungen zu nachhaltigen Anbaumethoden erhöhen sie auch die Transparenz in der Wertschöpfungskette des Naturkautschuks, was langfristig die Umwelt schonen und die Lebensbedingungen der Kleinbauern verbessern soll. Zusammen mit internationalen Partnern setzt sich Continental dafür ein, dass Nachhaltigkeit im Naturkautschuksektor künftig weltweit umgesetzt wird.

Quelle: Continental

Wie wird das Projekt finanziert?

Dieses Projekt, das von Continental und dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) finanziert wird, trägt nicht nur zur Erhöhung des Einkommens der teilnehmenden Bauern um durchschnittlich 27 % bei, sondern auch zur Erhaltung bedeutender natürlicher Ressourcen wie Wald- und Torfgebiete in West-Kalimantan auf Borneo.

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