Das war die PFAScon 2025 PFAS-Regulierung: Ausdauer nötig
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Zu der zweiten hybrid durchgeführten PFAScon des Kunststoff-Institut Lüdenscheid hieß Veranstaltungsleiter Thies Falko Pithan rund 50 Personen herzlich willkommen. Vor zwei Jahren wurde die Konsultation der Echa zum möglichen PFAS-Verbot gestartet. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit, jedoch hat das Thema nichts an Brisanz verloren. Erfahren Sie mehr.
Thies Falko Pithan wies in seiner Einleitung einerseits auf die Regulatorik hin, und andererseits, dass ein Verbot Nährboden für Innovationen sei und neue Chancen biete. „Das Thema muss differenziert betrachtet werden“, so Pithan weiter. Das PFAS-Verbot sei medial aufbereitet worden, sodass es in der breiten Öffentlichkeit angekommen sei und Lösungen aufgezeigt werden müssten. Dr. Frauke Averbeck von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) gab dem Auditorium ein Update zum Stand des PFAS-Beschränkungsverfahren. Weshalb ist eine PFAS-Beschränkung notwendig? Der Grund beruhe auf den Eigenschaften der PFAS: Die Stärke der C-F-Bindung. Daraus resultiert einerseits ihre Beständigkeit in der Anwendung, aber auch deren Persistenz in der Umwelt. Im Jahr 2020 seien 75.000 t fluorhaltige Substanzen in die Umwelt gelangt. „Ohne Regulierung könnten es in den nächsten 30 Jahren 4,5 Mio. t werden“, so Averbeck. Deshalb wurde der Entschluss gefasst, diese Emissionen in die Umwelt zu minimieren. Der Gruppenansatz wurde gewählt, um zu vermeiden, dass einzelne verbotene PFAS durch andere, nicht regulierte Varianten ersetzt werden könnten.
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