Dem entgegen rechnen sie nicht damit, dass sich die Lage am Rohstoffmarkt kurzfristig reguliert. In der Folge wird sich die Situation für die Verarbeiter voraussichtlich weiter verschärfen. Dies ergab die jüngste Marktumfrage der Fluoropolymergroup des Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, Frankfurt/M.

Wie der Verband bestätigt, verharren die Rohstoffpreise bereits seit mehreren Monaten auf relativ hohem Niveau. Zudem ist der Markt von einer akuten Rohstoffknappheit betroffen. Zwar zeigt die Forderung der Gruppe aus dem Juni dieses Jahres Wirkung, und neue Investitionen in die Rohstoffförderung werden erschlossen. Doch kurzfristig machen sich diese am Markt noch nicht bemerkbar. Viele Verarbeiter sehen sich daher gezwungen auf andere Materialien auszuweichen und Systemlösungen ohne Fluorkunststoffe zu entwickeln. So ersetzt beispielsweise Polyamid die Fluorpolymere bei der Herstellung von Dichtungen.

Kurzfristig, so die Gruppe, sind die Verarbeiter gefordert, ihre Verarbeitungsprozesse noch ressourceneffizienter zu gestalten und den Recyclinggrad von Verarbeitungsabfällen zu optimieren. Die angestoßenen Investitionen der Fluorpolymerhersteller werden begrüßt, jedoch müsse sich die Preisentwicklung wieder stabilisieren, um ein weiteres Abdriften von Fluorpolymeranwendungen nachhaltig zu verhindern.

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