361pv0816_PK_1-2_Chemours-Flourkunststoffe

Die Bandierung der Triaxialkabel besteht aus einer hochleitfähigen PTFE-Folie. (Bild: Chemours)

Damit tragen sie zur hohen Messgenauigkeit von bis zu 0,2 nm bei. Typische Einsatzgebiete sind die Automatisierungsindustrie, speziell die Halbleitertechnologie. Besonderes Merkmal dieser Kabel ist die Bandierung. Hierfür wurde eigens eine hoch leitfähige PTFE-Folie entwickelt, da herkömmliche Folien nicht die erforderliche Qualität in Verbindung mit hoher Leitfähigkeit besaßen. Als Basismaterial kommt Teflon 669N X zum Einsatz. Entscheidend für die Wahl des Werkstoffs waren seine gute Compoundier- und Verarbeitbarkeit. Zudem verfügt er selbst bei hohen Anteilen an leitfähigen Additiven über gute mechanische Eigenschaften und lässt sich maschinell abisolieren. Für die Isolation und die Mäntel wird der Fluorkunststoff TeflonFEP 100 X, ein schmelzeextrudierbares Copolymer aus Tetrafluorethylen und Hexafluorpropylen, verwendet. Das Material ist frei von Additiven, besitzt eine sehr hohe chemische und Temperaturbeständigkeit, gute elektrische Eigenschaften wie eine geringe relative Permittivität sowie eine geringe Ausgasung. Aufgrund der sehr guten Verarbeitbarkeit des Materials lassen sich Isolierungen und Dielektrika mit geringen Wandstärken und sehr kleinen Durchmessern realisieren. Beide Teflon-Typen besitzen zudem eine äußerst geringe Entflammbarkeit. Die damit gefertigten Triaxialkabel des Unternehmens sind nach UL 444 in die höchste Brandschutzklasse CMP eingestuft.

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