Neue Materialentwicklung für automobile Dichtsysteme TPE-Compound mit hohem Rezyklatanteil

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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In enger Kooperation mit Saar Gummi präsentiert Kraiburg TPE ein neues Compound mit hohem Rezyklatanteil für automobile Dichtsysteme. Die auf der Thermolast K-Reihe basierende Lösung ermöglicht eine nahtlose Integration in Serienprozesse bei gleichzeitig reduziertem CO2-Fußabdruck. Damit erhalten Verarbeiter eine nachhaltige Materialalternative, ohne Abstriche bei der Performance.

In enger Zusammenarbeit entwickeln Kraiburg TPE und Saar Gummi recycling-basierte Materiallösungen für die Automobilindustrie.(Bild:  Saar Gummi)
In enger Zusammenarbeit entwickeln Kraiburg TPE und Saar Gummi recycling-basierte Materiallösungen für die Automobilindustrie.
(Bild: Saar Gummi)

Kraiburg TPE und Saar Gummi haben im Rahmen ihrer langjährigen Partnerschaft eine nachhaltigere Materialvariante für den Automotive-Bereich entwickelt. Das speziell für Dichtsysteme konzipierte Compound verfügt über einen Recyclinganteil von 56 %. Dieser setzt sich aus Post-Industrial- und Post-Consumer-Rezyklaten zusammen, um den Einsatz fossiler Primärrohstoffe zu minimieren. Das Projekt startete bereits im Jahr 2023 mit dem Fokus, bestehende Materialstandards bei erhöhtem Rezyklateinsatz beizubehalten.

Prozessstabilität und mechanische Beständigkeit 

Die Anforderungen an Werkstoffe im Fahrzeugbau sind hinsichtlich mechanischer Belastbarkeit und Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen hoch. Das neue TPE-Material erfüllt diese Vorgaben und lässt sich zuverlässig in bestehende industrielle Fertigungsprozesse einbinden. Umfassende Tests in einer frühen Projektphase bestätigten, dass die Recyclingvariante unter vergleichbaren Bedingungen wie das Standardmaterial performt. Damit entfallen aufwendige Anpassungen an den Verarbeitungsparametern oder Werkzeugen.

„Die ersten Ergebnisse haben gezeigt, dass wir mit der Entwicklung auf dem richtigen Weg sind“, sagt Alexander Mayer, Senior Business Development Manager bei Kraiburg TPE. "Das primäre Ziel der Zusammenarbeit war die eine ressourcenschonende Materiallösung, die keine Kompromisse bei der Qualität eingeht. Verarbeiter profitieren somit von einer Lösung, die sich in bestehende Anwendungen integrieren lässt, ohne die Prozesssicherheit zu gefährden."

Reduzierter Product Carbon Footprint 

Neben dem hohen Rezyklatanteil zeichnet sich die neue Materiallösung durch einen optimierten Product Carbon Footprint (PCF) aus. Die Reduktion der CO2-Bilanz im Vergleich zu bisherigen Varianten unterstützt OEMs und Zulieferer dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen. Der Werkstoff lässt sich zudem stabil mit anderen Systemkomponenten kombinieren.

„Das neue Material erfüllt die Anforderungen unserer Anwendung und lässt sich zuverlässig mit den bestehenden Komponenten kombinieren“, sagt Sebastien Roux, TPE Material & Process Specialist bei Saar Gummi. Laut Roux ermöglicht der erhöhte Recyclinganteil einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie. Die Kooperation zeigt, dass technologische Funktionalität und ökologische Verantwortung in der Kunststoffverarbeitung effizient Hand in Hand gehen können.

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