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Die Beschichtung erzeugt einen mediendichten Haftverbund und schützt so empfindliche Elektronikbauteile zuverlässig. (Bild: Plasmatreat)

Am Messestand erlebt der Besucher, wie mithilfe des Verfahrens an einer Arburg-Spritzgießmaschine vom Typ Allrounder 470A ein zweireihiger, mediendichter Stecker gefertigt wird. Dazu wird ein CuSn6-Stanzgitter für die leichtere Positionierung im Werkzeug mit PA6-GF30-Stegen versehen. Nachdem die Metallflächen des Stanzgitters mit Openair-Plasma gereinigt und mit einer Plasma-Beschichtung versehen wurden, wird der Vorspritzling im folgenden Spritzgussprozess mit dem Kunststoff Akromid B3 GF30 umspritzt und mit einem zweiten, baugleichen Vorspritzling zu einem fertigen Stecker zusammengefügt. Beide Komponenten lassen sich aufgrund der Plasma-Vorbehandlung vollkommen ohne lösemittelhaltige Primer mediendicht miteinander verbinden. Das Verfahren ist als Inline-Lösung für den kontinuierlichen Produktionsprozess konzipiert und kann vollständig in die Spritzgusslinie integriert werden. Es ermöglicht die serienmäßige Fertigung haftungsstarker, mediendichter Metall-Kunststoffverbindungen und macht weitere Vorbehandlungsschritte überflüssig. Gezeigt wird zudem ein weiteres, mit diesem Verfahren hergestelltes Serienteil: Es handelt sich um ein Betätigungselement für die Interlock-AZM-300-Sicherheitszuhaltung von Schmersal für Schutztüren an industriellen Fertigungszellen. Aufgrund des Verfahrens kann eine haftungsstarke Verbindung zwischen den eingesetzten Werkstoffen hergestellt werden.

Halle/Stand 11/G04

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