Aus den gefrästen Discs werden Provisorien für Kronen, Brücken oder Kappen hergestellt. (Bildquelle: W

Aus den gefrästen Discs werden Provisorien für Kronen, Brücken oder Kappen hergestellt. (Bildquelle: W&R)

Durch die Inhouse-Produktion der Rohlinge konnte nicht nur die monatliche Stückzahl erheblich gesteigert werden, sondern auch die wirtschaftliche Fertigung. Die Anschaffung eines eigenen Fräszentrums hatte auch zum Ziel, unabhängiger von Lieferengpässen zu werden. Wichtige Kriterien für die neue Maschine waren die Produktionszeit und eine hohe Flexibilität. Die Maschine ist nach dem Werkzeugwechsel nach gerade einmal 1,4 Sekunden wieder im Span. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit ist die Maschine auch bei erhöhtem Teileausstoß durch die Dentalrohlinge nicht ganz ausgelastet, so dass sie auch für die Herstellung von Teilen für die Polymerisationsform des Baltic Denture Systems eingesetzt wird. Die Verschlussdeckel aus dem hochlegierter Werkzeugstahl 1.2083 werden mit einem Hochgeschwindkeitsfräser bei bis zu 16.000 Umdrehungen gefräst – mit einer geringen Tiefe, dafür mit viel Vorschub: 1/10 mm pro Zahn bei 8 Platten. Später werden die Deckel auf 52 HRC gehärtet, schließlich müssen sie später bei der Herstellung von standardisierten Zahnprothesen einem Druck von drei Tonnen standhalten. Vor der Anschaffung der Fräsmaschine wurden die Deckel auf der Drehmaschine gefertigt.

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