216pv0916_PK_B_1-2_Battenfeld Cincinnati_K2016-Einschneckenextruder

Einschneckenextruder (Bild: Battenfeld-Cincinnati)

Die wesentlichen Veränderungen sind ein innengenuteter Zylinder, ein Schneckenkonzept, bei welchem die Theorie des dispersen Aufschmelzens konsequent umgesetzt wurde, sowie eine mit Wendelnuten ausgerüstete Einzugszone, deren Geometrie ebenfalls vollständig überarbeitet wurde. Alle drei Komponenten sind genau aufeinander abgestimmt. Die Extruderserie Soiex-NG steht in vier Baugrößen mit 60, 75, 90 und 120 mm zur Verfügung und ermöglicht Ausstöße von 1.000 bis 2.500 kg/h. Einer der Vorteile, die die neuartige Gestaltung der Verfahrenseinheit mit sich bringt, ist eine Erhöhung der Aufschmelzleistung bei schonender und energieeffizienter Arbeitsweise. Die Schmelzetemperatur im Extruder reduziert sich hierdurch bei vergleichbaren Durchsätzen um bis zu 10°C, während die Schmelzehomogenität unverändert gut bleibt. Aufgrund des veränderten Fördermechanismus kommt es zu einer erheblichen Absenkung des axialen Druckprofils in Einzugszone und Zylinder und in Folge zu einer ganzheitlichen Entlastung des Systems wodurch eine Steigerung der spezifischen Ausstoßleistung ermöglicht wird. Auch verbessert sich die Verarbeitbarkeit von Mahlgut, so dass höhere Mahlgutanteile gefahren werden können ohne Einbußen im Prozessverhalten akzeptieren zu müssen. Darüber hinaus kann von einer deutlichen Verbesserung des Verschleißverhaltens ausgegangen werden. In diesem Zusammenhang ist die Reduktion des Energieverbrauchs durch die neue Verfahrenseinheit ein weiterer entscheidender Faktor. Bis zu 15 Prozent Energiekosten lassen sich einsparen.

 

Halle/Stand 16/B19

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