Ressourcenschonung beginnt beim Maschinenpark
Der blinde Fleck der Kreislaufwirtschaft

Von Karina Meyer-Welker, Modernisiserung von Industrianlagen, Deguma 5 min Lesedauer

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Im Diskurs rund um Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft liegt der Fokus meist auf Konsumgütern: Recyclingfähige Verpackungen, biobasierte Materialien oder textile Wiederverwertung dominieren die Debatte. Dabei beginnt Ressourcenschonung viel früher – nämlich bereits im Maschinenpark. Denn wer Maschinen instand hält, modernisiert und langfristig nutzt, leistet einen wirksamen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Ein Walzwerk nach der Überholung(Bild:  Deguma)
Ein Walzwerk nach der Überholung
(Bild: Deguma)

Maschinen sind die zentralen Stellschrauben für einen nachhaltigeren Umgang mit Energie und Rohstoffen: Sie gehören sowohl in der Herstellung als auch der Entsorgung zu den ressourcenintensivsten Investitionsgütern in der Industrie – obwohl sie grundsätzlich für jahrzehntelangen Einsatz ausgelegt sind. Genau hier setzt ein Umdenken an: Die Lebensdauer von Maschinen zu verlängern ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Ressourcenschonung. Denn: Jede länger genutzte Maschine spart wertvolle Rohstoffe, Energie und CO2 ein.