Schema von PKW in blau mit Batteriesatz

Solvay baut in Frankreich die Produktion von Batteriematerial aus. (Bild: Patrick P. Palej - stock.adobe.com)

Mit der 300-Millionen-Euro-Investition soll am Standort Tavaux in Frankreich ein vollständig integrierter und digitalisierter PVDF-Betrieb erreicht werden. Das Werk wird nach Angaben von Solvay mit einer Kapazität von 35.000 t/a der größte PVDF-Produktionsstandort in Europa. Der Kunststoff wird vor allem für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien benötigt. Auch am Standort Changshu, China, will das Unternehmen seine PVDF-Kapazität erhöhen. Diese Investition soll bereits bis Dezember 2023 abgeschlossen sein.

"Das rasante Wachstum von Elektro- und Hybridfahrzeugen führt zu einer beispiellosen Nachfrage nach PVDF, einem thermoplastischen Fluorpolymer, das sowohl als Bindemittel als auch als Separatorbeschichtung in Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird und für eine sicherere und längere Leistung unerlässlich ist", heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Solvay rechnet damit, den Umsatz im Bereich Werkstoffe für den Automobilmarkt von etwa 800 Mio. Euro im Jahr 2021 auf mehr als 2,5 Mrd. Euro im Jahr 2030 zu steigern.

Deutlicher Sprung bei Nachfrage nach Elektrofahrzeugen

"Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nimmt massiv zu", erklärte Michael Finelli, Präsident der globalen Wachstumsplattformen von Solvay. "Wir profitieren von diesem starken Megatrend, indem wir uns auf Innovationen konzentrieren, die unseren Kunden neue Technologien bieten." Die Pläne von Solvay für Tavaux sind Teil der im November 2019 angekündigten G.R.O.W.-Strategie, mit der das Chemieunternehmen Investitionen in wachstumsstarke, nachhaltige Lösungen im Bereich Materialien auf wichtige neue Megatrends ausrichtet.

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