Forderung der deutschen Kautschukindustrie Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes auf den Weg bringen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 1 min Lesedauer

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Anlässlich der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestags vor der Sommerpause fordert die deutsche Kautschukindustrie von der Bundesregierung eine höhere Geschwindigkeit bei der Umsetzung versprochener Entlastungen. Erfahren Sie weshalb.

Michael Klein, Präsident des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WDK)(Bild:  WDK)
Michael Klein, Präsident des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WDK)
(Bild: WDK)

„Im Koalitionsvertrag von Union und SPD steht ganz klar die Ankündigung, das deutsche Lieferkettengesetz abzuschaffen. Es ist erstaunlich, dass diese wichtige Entlastung für die Unternehmen bislang noch nicht auf den Weg gebracht wurde. Dabei handelt es sich um eine klassische ‚low-hanging fruit‘, bei der wenig Aufwand einem großen Ertrag gegenübersteht.“

Klein verwies darauf, dass die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz mit vielen Vorschusslorbeeren von Seiten der Wirtschaft gestartet sei. Es komme nun darauf an, die Unternehmen zügig zu entlasten. Eine wichtige Stellschraube sei die Abschaffung von Berichtspflichten. Hierfür biete sich das Außerkraftsetzen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes an. Dies sei einfach umzusetzen und wäre gleichzeitig ein wichtiges Signal an die Wirtschaft. „Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, neue Ministerien wie das zuständige Digitalministerium aufzubauen und zum Laufen zu bringen, darf die Bundesregierung nicht den Fehler begehen, zunächst neue Bürokratie aufzubauen, um sie dann erst abbauen zu können.“
Quelle: WDK

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