Künstliche Intelligenz in der Kautschukverarbeitung
Vom Datenberg zum Nutzwert: KI-Praxis im Mischsaal

Von Maximilian Backenstos, Geschäftsführer Datenberg GmbH, Karlsruhe 8 min Lesedauer

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Mischbetriebe sitzen oft auf ungenutzten Datenbergen aus Leitsystemen und Laborwerten. Die smarte Verknüpfung via KI senkt Prüfaufwände, stoppt Abweichungen frühzeitig und beschleunigt die Entwicklung. Wo Algorithmen vom Wareneingang bis zum Drop konkret Zeit und Kosten sparen, zeigen Praxisbeispiele aus über 20 Mischsälen.

An Daten mangelt es im Mischsaal selten. Doch erst wenn die Daten über die Prozesskette hinweg verknüpft sind, wird aus ihnen ein nutzbarer Datenberg, der mithilfe KI ausgewertet werden kann.(Bild:  Datenberg)
An Daten mangelt es im Mischsaal selten. Doch erst wenn die Daten über die Prozesskette hinweg verknüpft sind, wird aus ihnen ein nutzbarer Datenberg, der mithilfe KI ausgewertet werden kann.
(Bild: Datenberg)

Viele Mischbetriebe und Verarbeiter sitzen auf Bergen von Daten. Wie sich diese gewinnbringend nutzen lassen, bleibt jedoch oft offen. Dabei können sie helfen, aktuelle Herausforderungen der Branche zu bewältigen, etwa den Fachkräftemangel, die schnelle Integration nachhaltiger Rohstoffe oder die zunehmende Automatisierung. Darum ging es in einem Vortrag zur 100-Jahr-Feier der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG), aus dem dieser Beitrag entstanden ist. Die folgenden Praxisbeispiele zeigen, wo Daten und Algorithmen im Mischsaal konkret Zeit und Kosten sparen.