gesponsertWeiterbildungsstudium Kautschuktechnologie Kautschuk verarbeiten. Oder durchdringen?

2 min Lesedauer

Die Kautschukbranche wird komplexer. Das WBS verbindet seit 1985 wissenschaftliche Grundlagen mit industrieller Praxis – berufsbegleitend, universitär zertifiziert und mit einem Jahrgang, der die gesamte Wertschöpfungskette zusammenbringt.

Praxisnahe Einblicke: Der WBS-Jahrgang informiert sich im Rahmen der „Westtour“ über die Herstellung von Industrierußen sowie die dazugehörige Anlagen- und Verfahrenstechnik.(Bild:  Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK))
Praxisnahe Einblicke: Der WBS-Jahrgang informiert sich im Rahmen der „Westtour“ über die Herstellung von Industrierußen sowie die dazugehörige Anlagen- und Verfahrenstechnik.
(Bild: Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK))

Kautschuk ist ein Werkstoff, der selten im Mittelpunkt steht – und doch in nahezu allen Industriezweigen unverzichtbar ist. Reifen, Dichtungen, Schläuche, Förderbänder oder Schwingungselemente funktionieren nur, wenn Chemie, Physik, Konstruktion und Verarbeitung präzise zusammenspielen. Genau dieses Zusammenspiel wird mit steigenden Anforderungen an Materialien, Produkte und Prozesse immer komplexer.

Wer heute sicher entscheiden will, muss deshalb mehr verstehen als den eigenen Arbeitsschritt. Eine Rezeptur muss nicht nur die gewünschten Eigenschaften liefern, sondern auch verarbeitbar sein. Konstruktion, Materialentwicklung, Produktion und Qualitätssicherung müssen die Sprache der jeweils anderen Disziplinen verstehen.

Hier setzt das Weiterbildungsstudium Kautschuktechnologie (WBS) an. Seit 1985 verbindet es wissenschaftliche Grundlagen mit industrieller Erfahrung. Das berufsbegleitende Zertifikatsstudium an der Leibniz Universität Hannover richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen, die Kautschuk und andere gummielastische Werkstoffe herstellen, verarbeiten oder anwenden.

In rund 300 Präsenzstunden und elf Präsenzphasen führt das WBS durch die gesamte Kautschuktechnologie: von makromolekularer Chemie und Polymerphysik über Compounding, Vernetzung und Rheologie bis zu Verfahrenstechnik, Konstruktion, Prüfung, Qualitätssicherung und Recycling. Hochschullehrende vermitteln die wissenschaftlichen Grundlagen, erfahrene Expertinnen und Experten aus der Industrie zeigen, was daraus in Entwicklung, Produktion und Anwendung folgt.

Praktische Demonstrationen am Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK) und Exkursionen zu Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette machen die Zusammenhänge unmittelbar erlebbar. Rohstoffhersteller, Maschinen- und Anlagenbauer, Verarbeiter und Anwender werden dabei nicht nur besucht – ihre Perspektiven treffen auch im Jahrgang selbst aufeinander.

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Genau darin liegt eine besondere Stärke des WBS: Die Teilnehmenden erweitern nicht nur ihr Fachwissen. Sie lernen, Erfahrung einzuordnen, Zusammenhänge über Fachgrenzen hinweg zu beurteilen und Entscheidungen fundierter zu treffen. Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk, das weit über das Studienjahr hinaus wirken kann.

Seit mehr als vier Jahrzehnten folgt das WBS damit einer Idee, die heute aktueller ist denn je: Kautschuktechnologie nicht nur kennen, sondern wirklich verstehen. 

Ein Werkstoff, den niemand bemerkt. Ein Wissen, das die Branche prägt.
Vernetzt. Vertieft. Verstanden.

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