Herbsttagung der deutschen Kautschukindustrie Auf "Herbst der Reformen" muss "Winter der Umsetzung" folgen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WDK) hat auf seiner Herbsttagung in Frankfurt am Main von der Bundesregierung schnelle und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Standortsituation gefordert. 

„Der von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigte ‚Herbst der Reformen‘ muss jetzt endlich Fahrt aufnehmen und spürbare Entlastungen für die Unternehmen bringen. Wir brauchen dann einen ‚Winter der Umsetzung‘, der eine deutliche Verbesserung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Industriestandorts bringt“, sagte WDK-Präsident Michael Klein in seiner Eröffnungsrede.(Bild:  Redaktion)
„Der von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigte ‚Herbst der Reformen‘ muss jetzt endlich Fahrt aufnehmen und spürbare Entlastungen für die Unternehmen bringen. Wir brauchen dann einen ‚Winter der Umsetzung‘, der eine deutliche Verbesserung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Industriestandorts bringt“, sagte WDK-Präsident Michael Klein in seiner Eröffnungsrede.
(Bild: Redaktion)

Die wichtigsten Aktionsfelder seien ein entschlossener Bürokratieabbau und bezahlbare Energiekosten. Der Staat müsse sich endlich wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren und die Wirtschaft der Wirtschaft überlassen. Die überbordende Bürokratie sei gerade von mittelständischen Industrieunternehmen nicht mehr zu stemmen.

In seinem Grußwort hob der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) die wichtige Rolle der Kautschukindustrie in der industriellen Struktur des Landes hervor, zu der sie mit innovativen Produkten, hoher technischer Kompetenz und qualifizierten Beschäftigten beitrage. Sie stehe für industrielle Tradition, für Innovationsgeist und für regionale Verantwortung. Diese Stärke sei aber nicht selbstverständlich, da viele Unternehmen unter großem Anpassungsdruck ständen. Insbesondere sei die Kautschukindustrie auf eine verlässliche Energieversorgung angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Als Wirtschaftsminister nehme er diese Herausforderung sehr ernst. Die Landesregierung setze sich für einen industriestarken und zugleich zukunftsfähigen Standort ein.

Umsatz und Absatz rückläufig

Die aktuelle Mitgliederumfrage des Verbandes bestätigt die schlechte Branchenlage. Nach den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres liegen sowohl der Umsatz als auch der Absatz bei etwa -2 %. Die Herstellung von Gummiprodukten in Deutschland ist damit weiter rückläufig und spiegelt die unverändert schwierige Wettbewerbsposition der lokal produzierten Industriegüter der Branche wider. Für das kommende Jahr erwarten die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie wieder leicht steigende Um- und Absätze. Auch vor diesem Erwartungshorizont ist aus Sicht des WDK eine flankierende Verbesserung der Standortbedingungen dringend notwendig.

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